Fördervoraussetzungen

 

Grundlage der Förderung ist die „Richtlinie zur Förderung von außerschulischen Maßnahmen, insbesondere der kulturellen Bildung, für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Bündnissen für Bildung“ vom 10. Mai 2012.

Generell fördern wir keine schon bestehenden oder bereits begonnenen Projekte!

Zielgruppe

Kinder und Jugendlichezwischen 5 und 18 Jahren für Kultur zu begeistern, ihnen Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten sowie ihr Interesse für kulturelle und damit gesellschaftliche Teilhabe zu wecken, ist Ziel des Projekts des Deutschen Museumsbundes und jeder einzelnen Maßnahme.

Dies gilt sowohl für Kinder und Jugendliche, die in einem wenig fördernden sozialen Umfeld aufwachsen, z.B. durch bildungsferne Elternhäuser, wie auch für diejenigen, die aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten, wie beispielsweise durch Arbeitslosigkeit eines oder beider Elternteile oder durch ein geringes Familieneinkommen benachteiligt sind. Nicht zuletzt betrifft es diejenigen, die Museen bisher nicht als Teil ihrer eigenen Kultur kennengelernt haben. Das Ziel der Förderung bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher lässt grundsätzlich auch die Teilnahme anderer Kinder und Jugendlicher zu, sofern dies der Zielerreichung dient. (Bitte geben Sie bei Ihrem Antrag die sozialräumlichen Begebenheiten Ihrer Stadt, Region, Stadtteil an, um eine Bildungsbenachteiligung aufzuzeigen. Einzelnachweise von Kindern und Jugendlichen werden NICHT erwartet!)

Teilnehmerzahlen

In einer Maßnahme werden mindestens 5 Peer-Teamer ausgebildet, die in Schritt 3 weiteren 40 Kindern und Jugendlichen (Peers) das Museum näherbringen. Es werde somit pro Maßnahme mindestens 45 Teilnehmer erreicht!

Lokales Bündnis

Die Maßnahmen müssen im Rahmen von lokalen Bündnissen für Bildung, d.h. mittels lokaler Kooperationen durchgeführt werden. Diese bestehen aus wenigstens drei Partnern, davon ist eines ein Museum oder eine museumsnahe Institution (z.B. Museumsnetzwerk, Museumsdienst, Museumskooperation, Kunst- und Ausstellungshallen oder Science Center, Gedenkstätte).

Bei den beiden weiteren Partnern innerhalb eines lokalen Bündnisses handelt es sich um sozialräumliche Einrichtungen, Kultur- und Bildungsorganisationen, die über einschlägige, möglichst langjährige Erfahrungen im Umgang mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen verfügen. Schulen können ebenfalls Partner im Bündnis für Bildung werden, jedoch ist hierbei darauf zu achten, dass die Maßnahme außerunterrichtlich und auf freiwilliger Basis durchgeführt wird.

Beispiele für Bündnispartner: Jugendclubs, -häuser, Kiez/Stadtteilmütter (Stadt), Dorfkümmerer (Land), Freiwillige Feuerwehr, Medienwerkstätte, Quartiersmanagements, Kunstschulen, Universitäten, Hochschulen, Diakonische Werke, Familienzentren, AWO, interkulturelle Vereine etc.)

Die Kooperation wird durch eine gemeinsame schriftliche Vereinbarung aller Kooperationspartner nachgewiesen. Wichtig sind die gemeinsame Ausgestaltung der Maßnahme sowie der lokale Aspekt, d.h. die Verortung der Maßnahme und des Bündnisses in der jeweiligen Stadt bzw. in der Region.

Durch die Zusammenarbeit der lokalen Bündnispartner entsteht ein Netzwerk für die nachhaltige Bildungszusammenarbeit für und mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Antragsteller

Ausschließlich das Museum bzw. die museumsnahe Organisation fungiert als Antragsteller und Zuwendungsempfänger! Die Mitgliedschaft im Deutschen Museumsbund ist nicht Voraussetzung für die Antragstellung im Rahmen dieses Programms.

Außerschulisch

Maßnahmen im Rahmen dieser Ausschreibungen zielen auf die außerschulische kulturelle Bildung ab. Sie können grundsätzlich nur außerunterrichtlich, d.h. auf Freiwilligenebene und außerhalb der Unterrichtszeit durchgeführt werden. Verpflichtungen, etwa eines Klassenverbandes, sind nicht zulässig.

Projekttage oder Projektwochen können nicht im Rahmen dieses Programms gefördert werden. Bitte beachten Sie hierzu die beigefügte Datei „Handout Definition außerunterrichtlich“.

Siehe hierzu das Merkblatt "Außerschulisch" (Mai 2014)

 

Weltkulturen Museum Frankfurt am Main (Hessen) (Folgeantrag)

Jugendliche aus Sindlingen und Umgebung zwischen 11 und 15 Jahren werden im Rahmen von "Stoff-Wechsel. Mode und Papier" in die institutionellen Gewebe des Frankfurter Weltkulturen Museums eintauchenund selbst Mode aus Papier schöpfen.

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Altes Kochbuch

 

Museum Lichtenberg im Stadthaus (Berlin )

Kinder und Jugendliche aus Lichtenberg werden zu Entdeckern: Was haben die Menschen vor hundertJahren hier gegessen? Schmecken die Gerichte heute noch? Konnten alle essen, was sie wollten? Gab esgenug für alle? Wie bereitet man überhaupt eine gute Speise zu?

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ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Baden-Württemberg) (Folgeantrag)

Wer anders schaut gewinnt! Und zwar neue Sichtweisen!

Kopf Übeɹ ist für alle Großraumdenker, Freiraumjunkies, Platzhalter und Um-die-Ecke-Gucker und lädt ein zum kritischen Besuch in die "gute Museums-Stube".

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