Friedrichshain-Kreuzberg Museum Berlin

Willkommen zurück! - Die KINDERhandPRESSE in der Druckerei des FHXB-Museums


Untrennbar ist der Buchdruck und die druckgrafische Kunstform auch vom Stadtteil Kreuzberg in Berlin: Ganz in der Nähe des Museums lag einst das "europäische Zeitungsviertel" mit zahlreichen Druckereien, in den 60er Jahren entstand hier eine lebendige Szene künstlerischer Handpressen und Kleinverlage, allen voran die Rixdorfer Drucker, ein Zusammenschluss von Künstlern, die provokant und kritisch das Zeitgeschehen dokumentierten. Dieser Tradition verpflichtet fühlt sich auch die NEUKÖLLNERschulBUCHWERKSTATT, die seit 2012 in Berliner Schulen mit Druck- und Buchprojekten gastiert.

Inhaltlich ranken sollen sich die Geschichten um das Thema "Utopie & Dystopie", ein Thema, welches in einem Vorgängerprojekt bereits auf Grund aktueller Diskussionen zum Klimawandel und Bewegung "Fridays for future" aufgenommen wurde. Die dabei entstandenen Linol- und Holzschnitte zeigten weniger eigene oder differenzierte Zukunftsvisionen, sondern waren in ihrer inhaltlichen und künstlerisch-formalen Sprache stark geprägt von der Plakatsprache der Protestbewegung. So entstand der Wunsch der Projektleitung, sich noch einmal genauer und individueller mit den Ängsten und Sorgen aber auch mit den Wünschen und Hoffnungen die Zukunft betreffend auseinanderzusetzen, die Teilnehmenden zu ermutigen, dafür eine eigene Ausdrucksform und Sprache zu entwickeln, sich der Zukunft nicht (nur) mit Slogans zu nähern, sondern sie erzählend zu entwerfen versucht. 

Titel: Willkommen zurück! - Die KINDERhandPRESSE in der Druckerei des FHXB-Museums

Bündnispartner: Schülerhaus Kotti und NEUKÖLLNERschulBUCHWERKSTATT, Menschenskinder gGmbH, Stützrad gGmbH

Wo? Berlin

Weitere Informationen und Kontakt: www.fhxb-museum.de und http://schulbuchwerkstatt.druckatelier.eu

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„Man sollte nie unterschätzen, was Kreativität mit einem macht“.

 

„Lohnenswert war es, die Outreach-Phase ungebunden von konkreten Projektzielen zu gestalten. So konnten wir sogar den Träumen der Jugendlichen gerecht werden.“

 

„Was auffallend war, war die Begeisterung und intensive Auseinandersetzung der Peers sowie der Angehörigen mit dem Actionbound und den damit verbundenen Inhalten des Museums.“