Stadtmuseum Tübingen

Skulpturengarten aus Recyclingmaterialen – Museumsclub am Mittwochnachmittag


Im "Museumsclub am Mittwoch" beschäftigen sich Kinder auf kreative und spielerische Weise mit dem Wert von Dingen und damit mit einer Kernfrage von Museen und musealen Sammlungen. Was ist Abfall, was ist erhaltenswert und warum? In der gemeinsamen Arbeit erleben die Kinder, wie durch ihr eigenes Handeln aus Abfall ein Objekt mit künstlerischem Wert entsteht, das erhalten und sogar in einer Ausstellung öffentlich präsentiert wird. Durch den künstlerischen Prozess werden nicht nur die Objekte aufgewertet, sondern auch die Arbeit und Gedanken der Kinder selbst, die so die Wirksamkeit und Anerkennung ihres Handelns erfahren. Regelmäßig Mittwoch nachmittags  werden gemeinsam aus recycelten Alltagsgegenständen Skulpturen und Kunstobjekte geplant und erschaffen. Die Kinder entwickeln ein Bewusstsein für die Wertigkeit von Abfallstoffen und lernen Kreativität ohne großen Aufwand kennen. Sie verstehen, wie Ausstellungen gemacht werden und erleben das Museum als Ort der Darstellung

 

Titel: Skulpturengarten aus Recyclingmaterialen

Bündnispartner: Familienbeauftrage der Stadt Tübingen, Grundschule Innenstadt, Lindenbrunnenschule, Silcherschule, Dorfacker- und Köstlinschule

Ort: Tübingen

Weitere Informationen und Kontakt: www.tuebingen.de/stadtmuseum

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Foto: 10+1 Lebensgeschichten im Stadtraum, Silja - vom Hermannplatz zur Hasenheide, Partizipativer Audiowalk von Lotti Seebeck und Silja Korn

 

“Ziel ist es mit dem Projekt eine Sammlungsstrategie für junge Lebenserzählungen unter Mitwirkung junger Menschen für das Museum zu entwickeln und zukünftig fortzuschreiben. Die jungen Menschen werden dadurch zu zentralen Mitgestalter*innen des Museums, die die Repräsentation ihrer Perspektiven selbst bestimmen.”

Foto: Schoenen, Badisches Landesmuseum

 

“Da auch die Schule sehr stark an Kooperationen mit verschiedenen kulturellen Angeboten interessiert ist, um dadurch die fehlenden Zugänge ihrer Schülerschaft zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen und die kulturelle Neugierde zu wecken, können wir uns auch hier weitere Kooperationen sehr gut vorstellen.”

Foto: Museum am Schölerberg

 

Inhaltlich hat sich die Kombination von naturwissenschaftlichen Inhalten und der kreativ-künstlerischen Umsetzung bewährt. Es macht die Kinder stolz und glücklich, mit den eigenen Händen etwas zu produzieren und es später den Eltern zu zeigen.”